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Gigabit-Konnektivät: Zugang zur gebäudeinternen Infrastruktur

MorgenCamp Digital am 27. Juni 2019, Berlin

Im Koalitionsvertrag definiert die Bundesregierung das Ziel „Glasfaser in jeder Region und jeder Gemeinde, möglichst direkt zum Haus". Die angestrebte Gigabit-Konnektivität kann nicht im Keller enden. Sie setzt für jeden Haushalt einen qualitativ hochwertigen Zugang über die Inhausverkabelung voraus.

Die Versorgung der Endkunden durch mehrere Netzbetreiber innerhalb eines Gebäudes ist zwar grundsätzlich möglich. Je nach Anschlusstechnologie bestehen in der Praxis aber technische Grenzen und gelten andere regulatorische Umstände. Zugangsbedingungen für die gebäudeinterne Infrastruktur und ihre Leistungsfähigkeit werden damit zunehmend zu zentralen Stellschrauben des FTTB/H-Ausbaus und dafür, dass sich Investitionen in hochperformante Glasfaserinfrastrukturen rechnen. Das WIK hat in mehreren Studien, mit nationalem und europäischem Fokus, die daraus folgenden Herausforderungen beleuchtet und Vorschläge unterbreitet.

Im Rahmen des MorgenCamps Digital am 27. Juni 2019 wird Dr. Thomas Plückebaum, Direktor und Abteilungsleiter „Netze und Kosten" im WIK, die Probleme skizzieren und mögliche Lösungsvorschläge darlegen.

Markus Kohlmann, Referent Recht & Regulierung bei der M-net Telekommunikations GmbH, wird die Ergebnisse aus Sicht eines ausbauenden Unternehmens kommentieren und im Lichte des aktuellen Regulierungsverfahrens ergänzen. In der anschließenden Diskussion geht es darum, welche Herausforderungen beim Zugang zur gebäudeinternen Infrastruktur zu bewältigen sind und wo Politik und Regulierung besonders gefordert sind.

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New Code, new challenges for the Gigabit society

WIK Conference, Brussels 15-16 October 2019

From 2020, member states across Europe will be applying the new electronic communications Code. This year will also see the installation of a new European Parliament and Commission, tasked with setting the agenda for Europe’s telecom sector for the years to come. The new Commission will start its work.

WIK’s conference on 15-16 October in Brussels will focus on the tasks at hand and future challenges for policy-makers and the industry.

Join us to discuss the implications of the new electronic communications Code for regulation in the sector as well as priorities for the new European Commission and Parliament.

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mFUND-Projekte präsentieren sich auf der weltweit größten Logistikmesse in München

Programm der mFUND-Begleitforschung des WIK auf der transport logistic 2019

Vom 4.-7. Juni 2019 fand in München die „transport logistic" statt, die weltweit größte Logistikmesse. Rund 64.000 Besucher informierten sich zu den neuesten Trends und Innovationen rund um Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, eröffnete die transport logistic. Auf dem Messestand des Ministeriums stellte er Presse- und Fachvertretern die Förderinitiative mFUND vor und informierte sich über die anwesenden Projekte. Die mFUND-Begleitforschung des WIK betreute den Messestand, leitete und koordinierte die Vorträge und Diskussionsrunden. Insgesamt präsentierten sich auf Einladung der mFUND-Begleitforschung des WIK Expertinnen und Experten aus insgesamt 21 mFUND-Projekten auf dem Messestand.

Mit dem mFUND fördert das BMVI Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0. Das WIK führt von 2017-2020 eine Begleitforschung zum mFUND durch.

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Was machen WhatsApp und Co.?

Konsumenten nutzen OTT-Dienste kaum intensiver als im Vorjahr

Erstmals seit 2015 hat sich die Nutzungsintensität von Diensten wie Facebook Messenger, LINE, WeChat oder WhatsApp unter Konsumenten in Deutschland nicht mehr deutlich erhöht. Dennoch sind und bleiben diese Dienste für 87% der Deutschen ein wichtiger Bestandteil ihrer Kommunikationsgewohnheiten. Der EECC trägt dieser Entwicklung Rechnung und führt den Begriff des „number-independent interpersonal communications service (NI-ICS)" ein. Unser Beitrag zeigt die offenen Fragen der Abgrenzung dieser Dienste genauso auf wie ihre kritischen Erfolgsfaktoren und kommenden Strategien zur Monetarisierung ihrer breiten Nutzerbasis.

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Start-Ups aus dem mFUND präsentieren innovative Lösungen für die Zustellbranche auf der Messe iKEP / KEP-together

Rund 400 Fachbesucher aus Deutschland und dem europäischen Ausland kamen am 17. und 18. Mai 2019 zur iKEP/KEP-together, einer Fachveranstaltung der Kurier-, Express- und Paketlogistikbranche, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Branche zu informieren. Die mFUND-Begleitforschung des WIK organisierte für den ersten Messetag Vorträge von den mFUND-Projekten TransData, FeGiS, TruckInvest 4.0 und Park_up, die ihre innovativen Lösungen dem Fachpublikum vorstellten. Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, eröffnete am 17. Mai die Veranstaltung. Der Rest des Vormittages der Konferenz stand im Zeichen des mFUND: Sonja Thiele (mFUND-Begleitforschung des WIK) stellte gemeinsam mit Andreas Schumann (BdKEP) dem Fachpublikum die Förderinitiative mFUND vor.

Mit dem mFUND fördert das Bundesverkehrsministerium (BMVI) Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0. Das WIK führt von 2017-2020 eine Begleitforschung zum mFUND durch.

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Wie investieren die Pensionsfonds internationaler Postunternehmen?

WIK-Consult unterstützt Analyse des USPS OIG

USPS OIG hat in einem White Paper die Anlagestrategien der Pensionsfonds von USPS und 11 weiteren internationalen Postunternehmen untersucht.

In dem Bericht ‘Foreign Posts’ Retirement Asset Investments‘ kommt das OIG zu dem Ergebnis, dass alle 11 internationalen Postdienste die Anlagen ihrer Pensionsfonds diversifizieren, größtenteils in 3 bis 4 verschiedenen Anlageklassen. Dagegen sind die Anlagemöglichkeiten des Pensionsfonds von USPS gesetzlich auf festverzinsliche US-Staatsanleihen beschränkt. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Pensionsguthaben von USPS zu niedrige Renditen erwirtschaften, obwohl diese schon heute nicht ausreichen, um die Pensionsverpflichtungen der Beschäftigten zu decken, und der Pensionsfonds daher regelmäßig auf allgemeine Haushaltsmittel angewiesen ist.

Dem Bericht (White Paper) liegt eine Studie von WIK-Consult zugrunde, die die Pensionsfonds internationaler Postunternehmen und ihre Anlagestrategien untersucht.

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Potentielle Vorleistungsprodukte in DOCSIS Netzen

WIK unterstützt BNetzA bei der Marktanalyse 3a und b

Kabel-TV Netze sind für ca. 65% der Haushalte in Deutschland eine Infrastruktur-Alternative zum Festnetz der Telekom oder anderer Festnetzanbieter. Mit den neuen Technologien DOCSIS 3.1 und 3.1 Full Duplex wird deren Kapazität noch einmal deutlich erweitert. Können auf diesen Netzen in absehbarer Zeit neben der wachsenden Nachfrage der eigenen aufgeschalteten Kunden und der zunehmenden Zahl von Neukunden auch die Wholesale-Nachfragen von wettbewerblichen Netzbetreiber befriedigt werden, und das in ausreichender Kapazität und Qualität? Werden oder müssen die Kabel-TV Betreiber derartige Produkte anbieten? Die Studie stellt fest, dass erst mit DOCSIS 3.1 FD ausreichende Kapazität gegeben ist, hierfür aber auch noch hohe Beträge investiert werden müssen. Für die Anforderungen an eine VULA-gleiche Kapazität sind zudem Anpassungen in OSS und BSS zur automatischen Interaktion diese Systeme und der Betriebs- und Bestell-Prozesse zwischen den beiden Betreibern erforderlich. Wegen der geringen Coverage der Netze in Deutschland wird sich ein flächendeckendes Alternativangebot auf Basis von DOCSIS 3.1 nicht entwickeln, weil die Profitabilität für einen Netzausbau durch einen zweiten Netzbetreiber in den noch unversorgten Gebieten i.d.R. nicht gegeben ist.

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Vorträge

Aktuelle Entwicklungen in der Baubranche: Erfahrung aus Deutschland und deren Relevanz für Österreich, Präsentation von Dr. Christian Wernick auf der CMG-Tagung „FTTH & Bauen: Herausforderungen beim Glasfaser-Ausbau in Österreich" in Wien am 13.06.2019

Breitbandausbau – welcher Ansatz führt zum Ziel und welche Fördermöglichkeiten eignen sich für Hamburg, Präsentation von Dr. Christian Wernick bei der IHK Hamburg am 14.05.2019